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Die Urzelle des Bauhauses – Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis
Eutin
keine Lizenz
Objektbetegnelse:
Ausstellung
Periode:
13.03.2026 - 14.06.2026
Adresse:
Emnegruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Arrangør:
Ostholstein-Museum Eutin
Kategori:
Ausstellung
Mødested:
Eutin
Eröffnung: Do., 12.3.2026, 18.00 Uhr, DG
Walter Gropius hatte die Weimarer Kunstschulen 1919 im Sinne der Zusammenführung von Kunst und Handwerk zum heute weltweit berühmten Bauhaus zusammengeschlossen, das vor allem in den Bereichen der Architektur, der Bildenden Kunst und des Designs zukunftsweisend wurde. An der ehemaligen Hochschule war zu jenem Zeitpunkt bei den Studierenden längst Unmut über veraltete Methoden laut geworden. Avantgardistische Strömungen wie Expressionismus und Futurismus interessierten sie weitaus mehr als Aktzeichnen und Gipsmodelle. Im Januar 1919, noch vor der Bauhaus-Gründung, etablierten Studierende der Weimarer Kunsthochschule bereits eine Freie Vereinigung und formulierten eigene Reformvorstellungen.
Der Freundeskreis des Meisterschülers Karl Peter Röhl (1890-1975) bildete ein Zentrum der Bauhaus-Begeisterung. Hier wurden anarchistische Ideen diskutiert und Utopien erbaut, wurde dem Dada gehuldigt, der Kosmos neu gedacht, expressionistisch gemalt und gefeiert.
Karl Peter Röhl, der in Kiel geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg dorthin zurückkehrte, erinnerte sich 1952 an die Gründung des Bauhauses mit einem kühnen Satz, in dem er behauptete: „Die Schüler der Hochschule bildeten die Urzelle des späteren Bauhauses.“ Röhl war davon überzeugt, dass die Studierenden der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für bildende Kunst das Bauhaus entscheidend vorangebracht hatten.
Aus Anlass des 50. Todestages von Karl Peter Röhl entwickelte die Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar 2025 für das Bauhaus-Museum Weimar eine Ausstellung, die erstmals die Aktivitäten seines Freundeskreises ins Zentrum rückt, nach ihrer Bedeutung bei der Verwirklichung des Bauhaus-Programms fragt und nun in einer zweiten Station im Ostholstein-Museum Eutin in Schleswig-Holstein gezeigt wird.
Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Klassik Stiftung Weimar, Direktion Museen, und der Karl Peter Röhl Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar.
Walter Gropius hatte die Weimarer Kunstschulen 1919 im Sinne der Zusammenführung von Kunst und Handwerk zum heute weltweit berühmten Bauhaus zusammengeschlossen, das vor allem in den Bereichen der Architektur, der Bildenden Kunst und des Designs zukunftsweisend wurde. An der ehemaligen Hochschule war zu jenem Zeitpunkt bei den Studierenden längst Unmut über veraltete Methoden laut geworden. Avantgardistische Strömungen wie Expressionismus und Futurismus interessierten sie weitaus mehr als Aktzeichnen und Gipsmodelle. Im Januar 1919, noch vor der Bauhaus-Gründung, etablierten Studierende der Weimarer Kunsthochschule bereits eine Freie Vereinigung und formulierten eigene Reformvorstellungen.
Der Freundeskreis des Meisterschülers Karl Peter Röhl (1890-1975) bildete ein Zentrum der Bauhaus-Begeisterung. Hier wurden anarchistische Ideen diskutiert und Utopien erbaut, wurde dem Dada gehuldigt, der Kosmos neu gedacht, expressionistisch gemalt und gefeiert.
Karl Peter Röhl, der in Kiel geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg dorthin zurückkehrte, erinnerte sich 1952 an die Gründung des Bauhauses mit einem kühnen Satz, in dem er behauptete: „Die Schüler der Hochschule bildeten die Urzelle des späteren Bauhauses.“ Röhl war davon überzeugt, dass die Studierenden der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für bildende Kunst das Bauhaus entscheidend vorangebracht hatten.
Aus Anlass des 50. Todestages von Karl Peter Röhl entwickelte die Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar 2025 für das Bauhaus-Museum Weimar eine Ausstellung, die erstmals die Aktivitäten seines Freundeskreises ins Zentrum rückt, nach ihrer Bedeutung bei der Verwirklichung des Bauhaus-Programms fragt und nun in einer zweiten Station im Ostholstein-Museum Eutin in Schleswig-Holstein gezeigt wird.
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Keywords:
Museum
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