Objektbetegnelse:
Ausstellung
Periode:
08.02.2026 - 07.06.2026
Adresse:
Emnegruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Arrangør:
Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais
Kategori:
Ausstellung
Mødested:
Glückstadt
Das Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais und das Kreismuseum Prinzesshof setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und widmen einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts – Oskar Kokoschka (1886-1980) eine Doppelausstellung in den zwei eindrucksvollen Stadtpalais in Glückstadt und Itzehoe.
Das Kreismuseum Prinzesshof konzentriert sich in der Schau auf Kokoschkas Bildnisse von Menschen aus seinem persönlichen und künstlerischen Umfeld. Seine Modelle entstammen der europäischen Avantgarde – Maler, Schriftsteller, Schauspieler, Intellektuelle – ferner begegnet uns der Künstler in seinen Selbstbildnissen. Die Darstellung eines kompromisslosen Ausdrucks präsentiert seine klare gesellschaftliche wie politische Haltung, Kokoschkas Portraitkunst verbindet expressive Verfremdung mit psychologischer Tiefe. Nicht die äußere Ähnlichkeit, sondern das innere Wesen steht im Mittelpunkt. Mit schnellen, gestischen Linien und kraftvollen Kontrasten erschafft er Charakterstudien von großer Intensität. Seine Portraits sind keine Abbilder, sondern seelische Zustandsbeschreibungen – Momentaufnahmen innerer Spannungen, von Nähe und Distanz, von Wachheit und Traum.
Das Detlefsen-Museum zeigt parallel Arbeiten, die auf Kokoschkas zahlreichen Reisen entstanden sind. Seine Landschaftsdarstellungen sind Ausdruck einer tiefen Naturerfahrung und verbinden äußere Eindrücke mit inneren Empfindungen. Nach dem Ersten Weltkrieg und während seiner Zeit im Exil – seine Kunst wurde von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert – entwickelte Kokoschka eine neue Form der Landschaft: keine topografische Wiedergabe, sondern eine seelische Topografie. In den Zeichnungen und Grafiken seiner Reisen durch Italien, Griechenland und andere Länder verschmelzen Licht, Raum und Erinnerung zu bewegten, von Energie erfüllten Kompositionen.
Gemeinsam eröffnen beide Ausstellungen einen vielschichtigen Blick auf das unverwechselbare Werk Oskar Kokoschkas als Zeichner, Grafiker und Mensch. Sie zeigen einen Künstler, der Zeit und Ort nicht abbildet, sondern kritisch durchdringt – einen Suchenden, der das Äußere stets als Spiegel des Inneren verstand und damit bis heute zum Nachdenken anregt.
Unser besonderer Dank gilt Heinz Spielmann sowie der Sammlung und Stiftung Spielmann-Hoppe für die großzügigen Leihgaben und die wertvolle Unterstützung bei der Vorbereitung der Ausstellungen und der Erstellung dieses Kataloges. Ohne ihr Engagement und ihre Expertise wäre diese umfangreiche Doppelausstellung nicht möglich gewesen.
Unser besonderer Dank gilt Dr. Hans-Georg Helm, der Bürgerstiftung der VR Bank in Holstein, den beiden Fördervereinen der Museen sowie der Sparkasse Westholstein, deren finanzielle Unterstützung die Realisierung der Ausstellung und des Kataloges ermöglicht hat.
Das Kreismuseum Prinzesshof konzentriert sich in der Schau auf Kokoschkas Bildnisse von Menschen aus seinem persönlichen und künstlerischen Umfeld. Seine Modelle entstammen der europäischen Avantgarde – Maler, Schriftsteller, Schauspieler, Intellektuelle – ferner begegnet uns der Künstler in seinen Selbstbildnissen. Die Darstellung eines kompromisslosen Ausdrucks präsentiert seine klare gesellschaftliche wie politische Haltung, Kokoschkas Portraitkunst verbindet expressive Verfremdung mit psychologischer Tiefe. Nicht die äußere Ähnlichkeit, sondern das innere Wesen steht im Mittelpunkt. Mit schnellen, gestischen Linien und kraftvollen Kontrasten erschafft er Charakterstudien von großer Intensität. Seine Portraits sind keine Abbilder, sondern seelische Zustandsbeschreibungen – Momentaufnahmen innerer Spannungen, von Nähe und Distanz, von Wachheit und Traum.
Das Detlefsen-Museum zeigt parallel Arbeiten, die auf Kokoschkas zahlreichen Reisen entstanden sind. Seine Landschaftsdarstellungen sind Ausdruck einer tiefen Naturerfahrung und verbinden äußere Eindrücke mit inneren Empfindungen. Nach dem Ersten Weltkrieg und während seiner Zeit im Exil – seine Kunst wurde von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert – entwickelte Kokoschka eine neue Form der Landschaft: keine topografische Wiedergabe, sondern eine seelische Topografie. In den Zeichnungen und Grafiken seiner Reisen durch Italien, Griechenland und andere Länder verschmelzen Licht, Raum und Erinnerung zu bewegten, von Energie erfüllten Kompositionen.
Gemeinsam eröffnen beide Ausstellungen einen vielschichtigen Blick auf das unverwechselbare Werk Oskar Kokoschkas als Zeichner, Grafiker und Mensch. Sie zeigen einen Künstler, der Zeit und Ort nicht abbildet, sondern kritisch durchdringt – einen Suchenden, der das Äußere stets als Spiegel des Inneren verstand und damit bis heute zum Nachdenken anregt.
Unser besonderer Dank gilt Heinz Spielmann sowie der Sammlung und Stiftung Spielmann-Hoppe für die großzügigen Leihgaben und die wertvolle Unterstützung bei der Vorbereitung der Ausstellungen und der Erstellung dieses Kataloges. Ohne ihr Engagement und ihre Expertise wäre diese umfangreiche Doppelausstellung nicht möglich gewesen.
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Keywords:
Museum
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