Vom Eckernförder Wal 1766 bis Timmy 2026 – Buckelwale & Verwandte in der Ostsee
Eckernfördekeine Lizenz
Begivenheden udløb
14.08.2026
18:30 Uhr
19:30 Uhr
Rathausmarkt 8
24340 Eckernförde
04351/712547
post@museum-eckernfoerde.de
Geschichte/Kulturgeschichte
Natur
Museum Eckernförde
Eckernförde
Vortrag
Vortrag von Dr. Andreas Pfander
Waltourismus gab es bereits vor 260 Jahren. Als am 17. August 1766 ein Buckelwal im Eckernförder Hafen nach stundenlanger Jagd getötet wurde, war es ein Ereignis. Menschen kamen von weither, um den Kadaver des Tieres gegen Eintritt zu bestaunen und ein Maler porträtierte ihn in Aquarellen. Seither wurden immer wieder Wale in der Ostsee gesichtet, so auch 1898 im Eckernförder Hafen, wovon historische Postkarten berichten.
Wie sich unser Naturverständnis und unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten verändert haben, zeigte kürzlich der Hype um den in der Lübecker und Wismarer Bucht gestrandeten Buckelwal „Timmy“. In analogen und digitalen Medien entbrannte eine Aufregung um das Tier, seine versuchte Rettung und seinen schlussendlichen Tod, die selbsternannte Walretter auf den Plan rief und Massentourismus und Chaos auslöste. Hätte man heute wie damals Eintritt genommen, wären Erregung und Entrüstung wohl noch größer geworden.
Ernsthafte Initiativen zur Rettung der Walpopulation insgesamt jedoch gibt es bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Dr. Andreas Pfander ist Arzt und Mitarbeiter der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM e.V.). Seit über 40 Jahren erforscht er mit großer Leidenschaft die Schweinswale in der Ostsee, hat es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, neben aktuellen auch historische Walvorkommen zu recherchieren und in den sogenannten „Wal-Chroniken“ zu veröffentlichen.
Kosten: Museumseintritt zzgl. 1,00 € (für Mitglieder des Museumsvereins Eckernförde frei, für Kinder und Jugendliche frei im Rahmen der Aktion MuseumsCard)
Ohne Anmeldung
Waltourismus gab es bereits vor 260 Jahren. Als am 17. August 1766 ein Buckelwal im Eckernförder Hafen nach stundenlanger Jagd getötet wurde, war es ein Ereignis. Menschen kamen von weither, um den Kadaver des Tieres gegen Eintritt zu bestaunen und ein Maler porträtierte ihn in Aquarellen. Seither wurden immer wieder Wale in der Ostsee gesichtet, so auch 1898 im Eckernförder Hafen, wovon historische Postkarten berichten.
Wie sich unser Naturverständnis und unsere Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten verändert haben, zeigte kürzlich der Hype um den in der Lübecker und Wismarer Bucht gestrandeten Buckelwal „Timmy“. In analogen und digitalen Medien entbrannte eine Aufregung um das Tier, seine versuchte Rettung und seinen schlussendlichen Tod, die selbsternannte Walretter auf den Plan rief und Massentourismus und Chaos auslöste. Hätte man heute wie damals Eintritt genommen, wären Erregung und Entrüstung wohl noch größer geworden.
Ernsthafte Initiativen zur Rettung der Walpopulation insgesamt jedoch gibt es bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Dr. Andreas Pfander ist Arzt und Mitarbeiter der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM e.V.). Seit über 40 Jahren erforscht er mit großer Leidenschaft die Schweinswale in der Ostsee, hat es sich aber auch zur Aufgabe gemacht, neben aktuellen auch historische Walvorkommen zu recherchieren und in den sogenannten „Wal-Chroniken“ zu veröffentlichen.
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