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"Vater, es wird nicht gut ..." aus der Mappe "Wallensteins Lager - von Friedrich Schiller"
Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Kaltnadelradierung
Datierung:
1922
Maße:
Gesamt: Höhe: 50 cm; Breite: 40 cm
Blattmaß: Höhe: 36 cm; Breite: 29,7 cm
Bildmaß: Höhe: 26 cm; Breite: 20,6 cm
Blattmaß: Höhe: 36 cm; Breite: 29,7 cm
Bildmaß: Höhe: 26 cm; Breite: 20,6 cm
Material:
Pergament
Technik:
Radierung
Kaltnadel
Person:
Bereitstellende Institution:
Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Das Werk gehört zum Bestand der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch, Wolfsburg. Die Sammlung befindet sich seit 2016 als langfristige Leihgabe im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig.
Corinths Illustrationen beziehen sich auf ‚Wallenstein‘, dramatisches Gedicht, Tragödie in drei Teilen von Friedrich Schiller. Die Uraufführung von ‚Das Lager‘ fand 1798 in Weimar, von ‚Die Piccolomini‘ und ‚Wallensteins Tod‘ 1799 in Weimar statt. Schiller verarbeitet in der Dichtung Ereignisse aus dem 30jährigen Krieg (1618-1648). Der Protagonist seines Werks ist die historische Figur des Generals Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein, das zentrale Motiv der Tragödie der Verrat Wallensteins an Kaiser Ferdinand II. Während Wallenstein das kaiserliche Heer in Pilsen versammelt, führt er gleichzeitig eigenmächtige Verhandlungen mit den Schweden. Durch das Mißtrauen und Gegenaktionen am Hofe in Wien gerät Wallenstein unter Druck. Er entschließt sich zum Verrat, doch sein Entschluß kommt zu spät, das Lager bricht auseinander und Wallenstein wird ermordet. Die Figur des Wallenstein in Schillers Dichtung gibt ein Beispiel dafür, daß letztlich niemand seinem Schicksal entgehen kann. Wallenstein mag Corinth fasziniert haben als Verkörperung des ‚Übermenschen‘,der sich einem Schicksal nicht willenlos ergibt sondern um sein Überleben kämpft. Corinths Radierungen für ‚Wallensteins Lager‘ beziehen sich jedoch nicht direkt auf die Gestalt des Wallenstein, sondern greifen Szenen aus dem Lagerleben auf. Der Krieg hat die Welt in ein Chaos verwandelt, und das Leben im Lager bildet einen Spiegel der chaotischen Welt.
Corinths Illustrationen beziehen sich auf ‚Wallenstein‘, dramatisches Gedicht, Tragödie in drei Teilen von Friedrich Schiller. Die Uraufführung von ‚Das Lager‘ fand 1798 in Weimar, von ‚Die Piccolomini‘ und ‚Wallensteins Tod‘ 1799 in Weimar statt. Schiller verarbeitet in der Dichtung Ereignisse aus dem 30jährigen Krieg (1618-1648). Der Protagonist seines Werks ist die historische Figur des Generals Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein, das zentrale Motiv der Tragödie der Verrat Wallensteins an Kaiser Ferdinand II. Während Wallenstein das kaiserliche Heer in Pilsen versammelt, führt er gleichzeitig eigenmächtige Verhandlungen mit den Schweden. Durch das Mißtrauen und Gegenaktionen am Hofe in Wien gerät Wallenstein unter Druck. Er entschließt sich zum Verrat, doch sein Entschluß kommt zu spät, das Lager bricht auseinander und Wallenstein wird ermordet. Die Figur des Wallenstein in Schillers Dichtung gibt ein Beispiel dafür, daß letztlich niemand seinem Schicksal entgehen kann. Wallenstein mag Corinth fasziniert haben als Verkörperung des ‚Übermenschen‘,der sich einem Schicksal nicht willenlos ergibt sondern um sein Überleben kämpft. Corinths Radierungen für ‚Wallensteins Lager‘ beziehen sich jedoch nicht direkt auf die Gestalt des Wallenstein, sondern greifen Szenen aus dem Lagerleben auf. Der Krieg hat die Welt in ein Chaos verwandelt, und das Leben im Lager bildet einen Spiegel der chaotischen Welt.
Inventarnummer:
Bö-M206-2007
Signatur(en):
signiert und nummeriert
Schlagworte:
Unterkünfte, Schutzräume (Militär)
In Portal übernommen am:
2026-01-30T16:20:14Z
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