Datierung:
1943
Maße:
59,4 x 42 cm
Technik:
Farbdruck
Sachgruppe:
Marine
Herrschaft / Verwaltung
Politische Organisationen / Parteien
Person:
Bereitstellende Institution:
Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - Stadtmuseum Warleberger Hof
Der Personenkult der nationalsozialistischen Propaganda konzentrierte sich vollständig - wovon zahlreiche Plakate zeugen - auf die Person des "nationalen Führers" als den Dreh- und Angelpunkt des Systems. Während in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft noch unterschiedliche Topoi - Volkskanzler, Staatsmann, Feldherr und Künstler - bedient wurden, stilisierte sich Hitler mit Ausbruch des Krieges zum Feldherrn, der unerschütterlich an den Sieg glaubt, ihn geradezu verkörpert. Mit fanatischen Parolen versuchte die nationalsozialistische Propaganda in den letzten Jahren des Krieges, als die Kluft zwischen den Versprechen des NS-Regimes und der Wirklichkeit nicht mehr zu verdecken war, die Bevölkerung zum Durchhalten zu mobilisieren. Im Jahr 1943 - am 2. Februar fiel Stalingrad - verlangte Adolf Hitler als Personifikation des Sieges von "seinem" Volk den unbedingten Glauben an den "Endsieg". Das Plakat greift die wohl bekannteste Darstellung Adolf Hitlers "Ein Volk, ein Reich, ein Führer" auf, die ab 1938 in Amtsstuben und Schulräumen hing und den Charakter einer NS-Ikone erlangte.
Inventarnummer:
31/1993
In Portal übernommen am:
2026-01-30T17:56:57Z
Objekte der gleichen Person (1):
Alle verbundenen Objekte anzeigen
Ähnliche Technik (152):
Qualität durch Dein Feedback
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz