Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
05.06.2026 - 27.06.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Ethno
Veranstalter:
MARKK · Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Hamburg
Intime Porträts, Alltagsszenen und dokumentarische Bilder – die historischen Fotografien und Tonaufnahmen Hans Heinrich Brünings (1848 – 1929) erzeugen bis heute in Peru einen starken Widerhall und eröffnen neue Perspektiven auf Identität, Erinnerung und kulturelle Selbstbestimmung. Die multimediale Sammlung des deutschen Amateurforschers entstand während seines 50-jährigen Aufenthalts in der Region Lambayeque, wo er mit leidenschaftlichem Interesse die Kulturgeschichte und das Leben der Menschen vor Ort dokumentierte.
Die kollaborative Ausstellung setzt sich mit Neuinterpretationen von lokalen Akteur:innen, Wissenschaftler: innen und Künstler:innen auseinander, die diese kolonial geprägten Dokumente in lebendige Archive verwandeln. Afroperuanische oder queere Lesarten sind ebenso Teil des Dialogs wie die künstlerischen Fotokeramiken von Enzo Miguel Matute oder die gestickten Interventionen von Marystela Camacho.
Im digitalen Zeitalter entstehen zudem neue Formen der Aneignung und Teilhabe, wenn Gemeinschaften historische Bilder und Musik online weiterentwickeln. Die Ausstellung zeigt, wie Brünings Archiv bis heute Resonanz über Generationen und Grenzen hinweg erzeugt..
In Zusammenarbeit mit Prof. Gisela Cánepa (Pontificia Universidad Católica del Perú) und Dr. Walther Maradiegue (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) beleuchtet die Ausstellung Prozesse der kulturellen Wiederaneignung, welche die Grenzen des Museumsarchivs überschreiten. Besonders im digitalen Zeitalter eröffnen sich neue Möglichkeiten der Aneignung und demokratischen Teilhabe, wenn lokale Gemeinschaften historische Fotos und Musik online nutzen und weiterentwickeln. Die kollaborative Ausstellung zeigt, wie die Beschäftigung mit Brünings Archiv soziale Beziehungen schafft und Resonanz über Generationen und geografische Grenzen hinweg findet.
Die kollaborative Ausstellung setzt sich mit Neuinterpretationen von lokalen Akteur:innen, Wissenschaftler: innen und Künstler:innen auseinander, die diese kolonial geprägten Dokumente in lebendige Archive verwandeln. Afroperuanische oder queere Lesarten sind ebenso Teil des Dialogs wie die künstlerischen Fotokeramiken von Enzo Miguel Matute oder die gestickten Interventionen von Marystela Camacho.
Im digitalen Zeitalter entstehen zudem neue Formen der Aneignung und Teilhabe, wenn Gemeinschaften historische Bilder und Musik online weiterentwickeln. Die Ausstellung zeigt, wie Brünings Archiv bis heute Resonanz über Generationen und Grenzen hinweg erzeugt..
In Zusammenarbeit mit Prof. Gisela Cánepa (Pontificia Universidad Católica del Perú) und Dr. Walther Maradiegue (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) beleuchtet die Ausstellung Prozesse der kulturellen Wiederaneignung, welche die Grenzen des Museumsarchivs überschreiten. Besonders im digitalen Zeitalter eröffnen sich neue Möglichkeiten der Aneignung und demokratischen Teilhabe, wenn lokale Gemeinschaften historische Fotos und Musik online nutzen und weiterentwickeln. Die kollaborative Ausstellung zeigt, wie die Beschäftigung mit Brünings Archiv soziale Beziehungen schafft und Resonanz über Generationen und geografische Grenzen hinweg findet.
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