Veranstaltungen
Neandertaler im Norden. Der nördlichste bekannte Fundplatz des Neandertalers in Drelsdorf, Kr. Nordfriesland
Albersdorf (Kreis Dithmarschen)keine Lizenz
Veranstaltung Abgelaufen
27.01.2026
19:30 Uhr
20:30 Uhr
Süderstr. 47
25767 Albersdorf
04835-971097
info@steinzeitpark-dithmarschen.de
Geschichte/Kulturgeschichte
Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf gGmbH
Albersdorf (Kreis Dithmarschen)
Vortrag
Von Anfang der 1970er Jahre bis 2002 ist die Fundstelle Drelsdorf nördlich von
Husum im Kreis Nordfriesland durch den Landwirt H. I. Boockhoff (Drelsdorf)
begangen worden; seitdem ist eine erstaunliche Sammlung von Feuersteinfunden
entstanden.
Herr Boockhoff konnte in dieser Zeit von verschiedenen Flurstücken insgesamt ca.
200 aus Flint bestehende Fundstücke des Neandertalers zusammentragen. Die nach
jetzigem Kenntnisstand möglicherweise bis zu 80.000 Jahre alten Funde weisen
durch eiszeitliche Einwirkungen besondere Veränderungen der Oberfläche des
Feuersteins auf, die für die zeitliche Zuordnung in die Weichsel-Eiszeit
außerordentlich wichtig sind.
Seit 2016 hat der Mediziner und Amateurarchäologe Hauke Jürgens aus Flintbek die
Suche in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Kurator des Archäologischen
Landesmuseums Dr. Sönke Hartz und mit seiner Nachfolgerin Dr. Mara Weber
fortgesetzt. Bis zum heutigen Tag konnten ca. 90 weitere Funde den Neandertalern
zugeordnet werden. Darunter sind zwei wunderbar erhaltene Schaber, die das
universitäre Interesse an diesem Fundplatz wiederbelebten und zu drei
Ausgrabungskampagnen unter der Leitung von Dr. Marcel Weiß von der Universität
Erlangen in den Jahren 2023 und 2024 führten.
Parallel zur Feldarbeit forscht Hauke Jürgens seit 2016 zu den Entstehungs-
bedingungen der spezifischen eiszeitlichen Oberflächenveränderungen des Flints.
Der Vortrag wird sich mit der Historie des Fundplatzes Drelsdorf, eiszeitlichen
Auswirkungen auf Klima, Landschaft und Böden und den spezifischen
Oberflächenveränderungen von Neandertaler-Ackerfunden befassen. Neufunde
werden vorgestellt und über die vorläufigen Ergebnisse der drei Ausgrabungen
berichtet.
Husum im Kreis Nordfriesland durch den Landwirt H. I. Boockhoff (Drelsdorf)
begangen worden; seitdem ist eine erstaunliche Sammlung von Feuersteinfunden
entstanden.
Herr Boockhoff konnte in dieser Zeit von verschiedenen Flurstücken insgesamt ca.
200 aus Flint bestehende Fundstücke des Neandertalers zusammentragen. Die nach
jetzigem Kenntnisstand möglicherweise bis zu 80.000 Jahre alten Funde weisen
durch eiszeitliche Einwirkungen besondere Veränderungen der Oberfläche des
Feuersteins auf, die für die zeitliche Zuordnung in die Weichsel-Eiszeit
außerordentlich wichtig sind.
Seit 2016 hat der Mediziner und Amateurarchäologe Hauke Jürgens aus Flintbek die
Suche in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Kurator des Archäologischen
Landesmuseums Dr. Sönke Hartz und mit seiner Nachfolgerin Dr. Mara Weber
fortgesetzt. Bis zum heutigen Tag konnten ca. 90 weitere Funde den Neandertalern
zugeordnet werden. Darunter sind zwei wunderbar erhaltene Schaber, die das
universitäre Interesse an diesem Fundplatz wiederbelebten und zu drei
Ausgrabungskampagnen unter der Leitung von Dr. Marcel Weiß von der Universität
Erlangen in den Jahren 2023 und 2024 führten.
Parallel zur Feldarbeit forscht Hauke Jürgens seit 2016 zu den Entstehungs-
bedingungen der spezifischen eiszeitlichen Oberflächenveränderungen des Flints.
Der Vortrag wird sich mit der Historie des Fundplatzes Drelsdorf, eiszeitlichen
Auswirkungen auf Klima, Landschaft und Böden und den spezifischen
Oberflächenveränderungen von Neandertaler-Ackerfunden befassen. Neufunde
werden vorgestellt und über die vorläufigen Ergebnisse der drei Ausgrabungen
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