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Gelting - Herrenhaus

Object type:Zeichnung
Artist:
Hamann, Franziska
Material:Papier
Technique:Tusche (Zeichnung)
Das von einem Wassergraben umgebene Herrenhaus ist eine Dreiflügelanlage mit Ehrenhof und weitem Vorplatz. Die Anlage ist mittelalterlichen Ursprungs und wurde erst im 17. Jh. In die heutige Form gebracht. Die älteren Teile mit dem Ostflügel und dem Turm stammen aus der Zeit von 1470-1476, während der Westflügel erst 1680 errichtet wurde. In den 1770er Jahren ließ der neue Besitzer Ingwersen den Mitteltrakt rückwärtig um das doppelte erweitern und mit zwei parallelen Walmdächern versehen. Von 1777-1783 erfolgte die vollständige Neugestaltung der Innenräume Für die Arbeiten wurden zwei große Künstler, die italienischen BrüderMichael Angelo und Francesco Antonio Tadei beauftragt. Beide Künstler wußten sich in die Gedankengänge und die Gefühlswelt ihres Auftraggebers einzufühlen, das sich von Raum zu Raum fortsetzend zeigt. Der Höhepunkt zeigt sich im großen Festsaal, der eine Hommage an den weitgereisten Hausherrn Baron von Gelting war und ist. Nahezu unverändert ist heute die Innenausstattung der Räume. In den runden Turm wurde 1925 eine Kapelle eingebaut. Im Untergeschoss des Turmes befindet sich der Altarraum, im sich anschließenden Ostflügel der eigentliche Kapellenraum.
Gut und Herrenhaus ist in Privatbesitz und wird von Victor Baron von Hobe-Gelting und seiner Familie bewirtschaftet und bewohnt.
Die Fotografie zeigt die Gartenseite des Mitteltraktes. Im Vordergrund ist ein Teil der holländischen Klappbrücke zur Parkanlage hin zu sehehn.
(3 Gelting)

Literature:
  • Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. (Seite: 23-28)
  • Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. (Seite: 178-181)

Inventory Number: Gelting 9
Old inventory number: LH 101-1981

Signature: betitelt und bezeichnet Wo: u. l. Was: Schloß Gelting, Mittelbau mit Ostflügel und Türen.

Signature: Stempel Wo: o. r. Was: FEUERSCHIFF REDAKTION

Image rights: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung


Iconographie:     Profanarchitektur