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Kiel - Gymnasium/Gelehrtenschule

Objektbezeichnung:Zeichnung
Sachgruppe:Zeichnung/Grafik
Künstler:
Müller, Friedrich Gottlieb
Material:Papier (auf Papier)
Technik:Farbstift
Das spätere Königliche Gymnasium wurde 1320 als Gelehrtenschule gegründet. Nach der Reformation trennte sich die Schule 1534 vom Bordesholmer Kloster und wurde seitdem gemeinsam von der Geistlichkeit und der Stadt Kiel als Kieler Stadtschule getragen. Nach der Verstaatlichung 1848 blieb nur noch die Sachträgerschaft bei der Stadt Kiel. Nachdem Schleswig-Holstein 1867 zu einer Provinz von Preußen geworden war, erlebte die Schule einen Aufschwung. 1867-1868 wurde nach einem Entwurf des Architekten Ludolph Martens ein repräsentativer Backsteinbau im neugotischen Stil in der Dammstraße am Kleinen Kiel erbaut und von der Schule bezogen werden. Die Wandgemälde in der Aula schuf der Maler Anton von Werner. Mit dem Wachstum der Stadt Kiel stieg auch die Schülerzahl auf 500 Schüler an. 1891 wurde die Schule dann in die Sachträgerschaft des Staates Preußen übernommen. Sie hieß nun Königliches Gymnasium – Kieler Gelehrtenschule. Das Gebäude wurde 26.8.1944 durch Bomben zerstört. Seit 1953 ist die Schule in eeinem Neubau in der Feldstraße untergebracht.
Die Zeichnung zeigt den Blick über den Kleinen Kiel auf die Front des Schulgebäudes.
(Kiel IV Af 1)

Inventarnummer: Kiel IV Af 1

Signatur: bezeichnet Wo: u. l. im Bild Was: N. d. Nat. gez. v. F.G. Müller in Hannover.

Abbildungsrechte: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung


Ikonographie:     Schule/Schulklasse     hist. Ort, Stadt, Dorf     See
Dargestellter Ort:Kiel